wasserdichte vs. wasserabweisende Sonnensegel – was ist zu beachten

In den Sonnensegel – Beschreibungen finden sich immer wieder die Begriffe wasserdicht und wasserabweisend.

Wenn Sie im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon auch bei Regen trocken bleiben wollen, können Sie beide Sonnensegel-Varianten verwenden, wobei gewisse Punkte zu beachten sind.

Wasserdichtigkeit und Wassersäule

Unter Wasserdichtigkeit versteht man die Eigenschaft von Materialien (z.B. Sonnensegel), die das Eindringen von Wasser verhindern.

Nach der europäischen Norm EN 343:2003 („Schutzkleidung gegen Regen“) ist ein Artikel mit einer Wassersäule von 800 mm wasserdicht (Klasse 2) und ab 1300 mm wasserdicht in der Klasse 3. Laut DIN gilt ein Zelt mit einer Wassersäule von 1500 mm als wasserdicht.

Ein Segeltuch mit einer Wassersäule ab 1300 mm gilt daher als wasserdicht. Dies bedeutet, dass es bei einer horizontalen Verspannung dem Druck von einer Wassersäule von 1300 mm widersteht.

weitere Informationen zur Wasserdichtigkeit erhalten Sie bei wikipedia

wasserabweisende vs. wasserdichte Sonnensegel

Ein wasserabweisendes Sonnenschutzsegel besteht zumeist aus einem dicht gewebten zusätzlich imprägnierten Stoff. Dieser Stoff bietet bei leichten bzw. kurzen Regen sowie bei einem entsprechenden Neigungswinkel genügend Schutz. Allerdings ist damit zu rechnen, dass bei einem heftigeren oder längeren Regen irgendwann Wasser durch die Nähte bzw. den Stoff dringt.

Ein wasserdichtes Sonnensegel enthält einen speziell beschichteten Stoff bzw. ein Membran. Diese Stoffe wirken oftmals etwas schwerer und lassen auch weniger Licht und keinen Wind durch. Von den Kosten her sind sie meist etwas teurer als die wasserabweisenden Segel.

Neigungswinkel ist ein wesentlicher Faktor für die Wasserdichtigkeit

Um einen optimalen Regenschutz zu erhalten, sollte man das Sonnensegel nicht horizontal spannen. Hier kann sich im schlimmsten Fall das Wasser darin sammeln, sich Wassertaschen bilden und das Sonnenschutzsegel durch das Gewicht stark belasten. Dies kann den Stoff bzw. die Verspannung schädigen.

Besser ist es das Segel mit einem Neigungswinkel von 14 % zu spannen damit das Regenwasser dauerhaft sehr gut abfließen kann. Das Sonnensegel muß dabei ausreichend gespannt sein.

Generell gilt: Je steiler der Neigungswinkel, desto wasserdichter ist das Sonnensegel und desto eher kann das Regenwasser auch ablaufen. Bei einem Neigungsgrad von 14 % ist ein Sonnenschutzsegel mit 800 mm Wassersäule schon wasserdicht. Bei 30 % Neigung ist ein Sonnenschutzsegel mit 300 mm Wassersäule wasserdicht.

One thought on “wasserdichte vs. wasserabweisende Sonnensegel – was ist zu beachten

  1. Ihr Eintrag, wasserdichte vs. wasserabweisende Sonnensegel – was ist zu beachten – wasserdichte und wasserabweisende Sonnensegel – wasserdichte Sonnensegel Shop, ist gut geschrieben und aufschlussreich. Herzliche Grüße!
    — Jarvis

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